Pressespiegel
Krawinkel, Guido: Singender Regenwurm. Konzert Matinee für Kinder im Rheinischen Landesmuseum. In: General-Anzeiger Bonn, vom 02.09.2008.
Wie singt wohl ein Regenwurm, und zwar ein kolumbianischer noch dazu? Wie hört es sich an, wenn Katzen miauen, Hunde bellen oder Schweine streng musikalisch natürlich nach Herzenslust quieken? Infernalisch, das steht zweifelsfrei fest, denn der tierische Lärm, den die jungen und alten Besucher bei der Kindermatinee im Rheinischen Landesmuseum entfachten, hätte jedem Bauernhof zur Ehre gereicht. Für ganz junge Konzertbesucher ab vier Jahren hatten die beiden Musiker Frauke Brückner und Gustavo Cabrera ein tierisches Orchester zusammengestellt, das sie in einer netten Geschichte vom kolumbianischen Regenwurm Carlos und seiner deutschen Verwandten Susanne verpackt kindgerecht aufbereitet hatten.
Nett war vor allem, dass die beiden nicht nur pädagogisch wertvolles Liedgut präsentierten, sondern auch einfach mal klassische deutsche Volkslieder mit in die Handlung eingebaut haben. Auch wenn einige Aktionen eher Klamauk-Faktor hatten und die Percussion-Nummer auf Küchengeräten wie eine Light-Version des Kassenschlagers Stomp anmutete, war das Konzert doch so übersichtlich strukturiert, so nett verpackt, dass große und kleine Gäste ihren Spaß hatten und vor allem den Kindern, die in ihrer Unbefangenheit auch mal munter drauflos plauderten, eine unterhaltsame Stunde präsentiert wurde.
Nofze, Mathias: Rheinisches Landesmuseum veranstaltet Musiktheater für Kinder. Man muss mit dem Herzen hören - "Er nannte mich Hosenknopf". In: General-Anzeiger Bonn, vom 28.08.2007.
"Ich wusste gar nicht, dass der Beethoven so lustige Sachen komponiert hat", räumte der Vater nach der Aufführung ein. Und sein Töchterchen ergänzte: "Ja, besonders das mit dem I-Ah!"
Den Eselsruf singend, verließen viele Kinder die Musiktheateraufführung "Er nannte mich Hosenknopf" im Rheinischen Landesmuseum. Darin spielte der Spottkanon "Esel aller Esel" eine wichtige Rolle, mit dem Beethoven einen "eselsgesichtigen" Geiger verulkte. Und da alle mitsingen durften, wollte das hinterher gar nicht mehr aus dem Ohr gehen.
Das rund einstündige Theaterstück, erdacht von der Musikagentur "con-takt", wurde im Rahmen des Beethovenfestes aufgeführt. Es beruht auf der Erzählung "Aus dem Schwarzspanierhaus", die Gerhardt von Breuning 1874 veröffentlichte.
Althoff, Bernward: Ich würfel mir ein Menuett zusammen. Amüsanter und lehrreicher Mozart-Abend im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef. In: Bonner Rundschau, vom 05.07.2006.
Es ist das Verdienst von Frauke Brückner, die die Bonner Musikagentur con-Takt betreibt, diesen Wiener Salon-Spaß des 18. Jahrhunderts für das Mozart-Jahr 2006 wiederentdeckt zu haben.
Natürlich wurde im KSI nicht nur gewürfelt und geklebt, sondern auch gelauscht. Frauke Brückner ließ in launigen Beiträgen das Leben des Komponisten Revue passieren, wobei sie mit vielen Mozart-Klischees aufräumte.
Kaempfert-Weitbrecht, Barbara: Freude am Experiment. "SMS to Africa" mit ihrem Programm "Roots" im Rheinischen Landesmuseum Bonn. In: General-Anzeiger Bonn, vom 16.04.2005.
Wie es die Bundeskunsthalle ja schon seit längerem erfolgreich praktiziert, wird es nun auch im Rheinischen Landesmuseum musikalische Begleitveranstaltungen geben, speziell konzipiert jetzt von der Musikagentur "Con Takt" zur künftigen Ausstellung "Roots - Wurzeln der Menschheit". Da bekanntlich deren allererste Wurzeln in Afrika liegen, war es naheliegend, die Gruppe "SMS to Africa" fürs Eröffnungskonzert zu verpflichten.
Dass eine solche Kombination, getragen von wechselseitiger Neugier und Experimentierfreude, sehr aparte und klangreiche (jeweils hochvirtuos dargebotene) Ergebnisse zeitigen kann, das bewies dieser Abend recht eindrücklich.
Kreuer, Sandra: Kratzen nach Noten. Teestunde: Ein Streifzug durch das Bonn des 18. Jahrhunderts. In: General-Anzeiger Bonn vom 19.09.2004.
Sympathisch, liebevoll und detalliert fiel das Bild aus, das Brückner von Beethoven zeichnete.
Ob bekannt oder weniger bekannt: neben Tee und Keksen bot die "Teestunde" einen kurzweilig-interessanten Streifzug durch das Bonn des 18. Jahrhunderts.
Vehmeier, Anke: Die Verbindung von Wirtschaft und Kultur. Frauke Brückner richtet Konzertsäle an ungewöhnlichen Orten ein. In: General-Anzeiger Bonn, Sonderveröffentlichung zu den Bonner Wirtschaftsgesprächen 2003 vom 07.07.2003.
Bei con-Takt stehen die Kommunikation zwischen Künstler und Unternehmen im Mittelpunkt. "Ich engagiere nur Musiker, die ich selbst kenne und von denen ich weiß, dass sie zu dem Konzept passen." Diese persönliche Beziehung und Betreuung sei sehr wichtig, weil professionelle Musiker nur langsam die Berührungsängste vor Veranstaltungen außerhalb der gewohnten Umgebung verlieren würden.
Ihr Repertoire ist groß, sie hat immer neue Ideen, so für eine Buchhandlung "Krimis mit Musik", oder italienische Wochen. Wer in Bonn und Umgebung maßgeschneiderte Kultur für Unternehmen sieht, sollte zweimal hinschauen, es könnte Frauke Brückner dahinter stecken.
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